Die Besucher verlassen langsam das Theater und. sind amysiert. Es herscht aufbruchstimmumg, die letzten gratullieren zum gelungenen Auftritt. Die Worte sind schmeicheld und geben ein gutes Gefühl, das mir bestätigt, ja du machst es genau richtig. Ich gehe in den VIP bereich ziehe meine Lockere Kleidung an und wechsle das Kopftuch und ziehe mir eine lockere Mütze über. Ich verabschiede mich von meinen Band Kollegen und beläuchte noch verschiedene höhepunkte, wir lachen und scherzen über den Abend. Dann gehe ich zum hinteren Ausgang raus, mein Mann wartet zuhause auf mich. Die luft ist warm und riecht nach Sommernacht, vereinzelt sind Menschen auf der Strasse, aber ich kenne sie nicht. Sie ziehen an mir vorhbei, wie meine Gedanken und Eindrücke vom Konzert. Ich liebe es auf der Bühne zu stehen, das war nicht immer so. Aber jetzt hab ich gelernt, dass ich es kann. Die Bühne ist wie ein zuhause geworden, die ich für mich beanspruchen darf, da kann ich ganz mich sein und geben was ich will. Alle hören sie nur mir zu, meine Stimme ist das Instrument. Wie es schon immer war und ist ohne das ich mich verstellen muss um mich zu sein. Ich steige aus dem Tram, gehe über die Strasse, der Asfalt ist warm von der Sonne die den ganzen Tag ohne erbarmen drauf brennt. Ich erinnere mich, dass ich als Kind immer den ganzen Sommer ohne Schuhe unterwegs war oder in Flipflop. Das war sie schönste Zeit im Jahr und ich genisse es Heute noch ohne Schuhe zu gehen. Ich biege um die Ecke und sehe die Tür von meinem Zuhause, endlich zuhause da wo ich sein kann. Der Weg war weit bis hier hin aber jeder Schritt war es wert ihn zu gehen. Es ist mein zuhause, der Platz für mich.